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In eigener Sache

Bei der letzten Bezirksversammlung habe ich darauf hingewiesen, dass ich auf Informationen aus den Vereinen angewiesen bin. Nach drei Spieltagen und einigen anderen Turnieren kann man schon eine Zwischenbilanz ziehen, inwieweit dieser Hinweis gefruchtet hat.
Vorzüglich geklappt hat es bis jetzt bei zwei Vereinen. Bei den Schachfreunden Conweiler in Person von Thomas Gauss und beim Schachclub Niefern-Öschelbronn in Person von Birgit Schneider. Thomas liefert mir vorab die Berichte der Mannschaftskämpfe und Fotos und Tabellen der Bezirksblitzmeisterschaften und Birgit Fotos und Tabellen der Bezirksjugendmeisterschaften. Highlight der Infos war bisher ein Artikel von Dr. Hagen Strohäcker über die dritte IM-Norm seines Sohnes Raoul.
Bei einigen Vereinen konnte man auch zeitnah einen Bericht auf der homepage finden, der dann auch in den Artikeln verarbeitet wurde. Was die Zeitungen dann bringen, steht wieder auf einem anderen Blatt.
Was kann ein Verein also konkret tun? Am besten wäre ein email mit einigen Kurzinfos zum Spielverlauf (frühe Führung, früher Rückstand, Aufholjagd, Matchwinner, Kurzsiege, lange Endspiele mit Namen der Spieler, etc.) und zu den Ambitionen in der Saison. Diese Angaben brauche ich, denn das Nacherzählen der Ergebnisse und Tabellen druckt niemand.
Bis wann brauche die Infos? Am besten bis Sonntag Abend, allerspätestens bis Montag Abend 20 Uhr. Später ist zu spät.
Ich bin gespannt, was ich am 30.11. und 1.12. zugeschickt bekomme.

Bezirksblitzmeisterschaften

Wie immer, wurde dieser Wettbewerb von 2/3 der Vereine im Bezirk ignoriert. Gastgeber Conweiler und der SC Mühlacker stellten zwei Mannschaften, so dass immerhin doppelrundig 14 Durchgänge zustande kamen.
Die meisten Punkte holten Ralph Strohäcker (SF Conweiler) an Brett 2 und Edwin Riewe (SC Mühlacker) an Brett 4 mit je 12,5 aus 14. An Brett 1 war Udo Leibbrand vom SC Pforzheim mit 10 aus 14 der beste Spieler und an Brett 3 Jürgen Morlock (SC Mühlacker). Ausrichter SF Conweiler hatte am Ende einen deutlichen Vorsprung vor seinen Verfolgern. Der SC Niefern-Öschelbronn wurde dank seiner geschlossenen Mannschaftsleistung Vizemeister. Dank einer kreativen Aufstellung schaffte es Mühlacker mit einem Brettpunkt Vorsprung noch auf das Treppchen.
Die gut besetzte dreizehnköpfige Einzelmeisterschaft wurde eindeutig eine Beute der Gastgeber. Ralph Strohäcker gewann souverän mit 11 aus 12 vor seinem Vereinskameraden Björn Augner, der zwei Punkte weniger aufwies. Das Trio komplett machte Thomas Gauss, der den Stichkampf um den dritten Platz gegen Udo Leibbrand gewann. Für die Turnierleitung zeichnete Claas Augner verantwortlich.

Die Ergebnisse

Conweiler und Mühlacker weiterhin an der Spitze

Knapp mit 4,5-3,5 konnte sich Mühlacker gegen Wiesental in der Landesliga Karlsruhe/Pforzheim durchsetzen. Überraschend ging die Begegnung am Spitzenbrett an die Gäste aus dem Schachbezirk Karlsruhe. Die Siege von Jürgen Morlock, Edwin Riewe und Naser Musovic brachten die Senderstädter auf die Siegerstraße. Weniger Mühe hatte Conweiler gegen Durlach. Ein solider 5-3-Sieg wurde herausgespielt und damit der Rückstand auf Mühlacker auf einen Brettpunkt verkürzt. Nach drei Spieltagen läuft alles auf einen Zweikampf um die Meisterschaft zwischen den beiden Teams hinaus. Simmersfeld, das vor der Saison zu den Mitfavoriten gehörte, hat mit schweren Personalproblemen zu kämpfen. Die Schwarzwälder konnten im Heimspiel gegen die dritte Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde (KSF) nur sieben Spieler an die Bretter bringen und verloren mit 3-5. Birkenfeld konnte mit dem 5-3 gegen Aufsteiger Forst den zweiten Sieg in Folge feiern. Sehr schwer tat sich Pforzheim in Jöhlingen. Die Goldstädter reisten fast mit Bestbesetzung an, während die Gastgeber auf zwei Stammspieler verzichten mussten. Die Gäste gingen auch schnell mit 4-0 in Führung aber an den restlichen vier Brettern wurde es zunehmend kritischer für den Favoriten. Matchwinner war schließlich Christoph Mährlein mit dem einzigen Remis des Tages. Er konnte seine kritische Stellung halten und am Ende sogar noch Gewinnversuche unternehmen. Diese waren angesichts des reduzierten Materials am Ende nicht von Erfolg gekrönt. Unter den Siegern war auch Eberhard Schulze, der nach über 30 Jahren Pause wieder für Pforzheim am Brett saß.
In der Bereichsliga konnte sich Calw den Luxus erlauben die letzten beiden Bretter freizulassen und trotzdem mit 5-3 gegen KSF IV zu gewinnen. Tabellenführer ist weiterhin Neuhausen II, das gegen den direkten Konkurrenten Zeutern mit 4,5-3,5 die Oberhand behielten. Neuenbürg konnte mit einem 5-3-Sieg über Eggenstein-Leopoldshafen die Abstiegsränge verlassen. Nach sechs beendeten Partien hatten die Enztäler bereits 4,5 Punkte, so dass sie mit aller Ruhe die beiden restlichen Partien verfolgen konnten. Mühlacker II festigte seinen Mittelfeldplatz mit einem 5-3 über Schlusslicht Post Südstadt Karlsruhe.
In der Bezirksklasse findet ein Dreikampf um den Aufstieg statt. Pforzheim II, Niefern-Öschelbronn und Ersingen liegen mit je drei Siegen an der Spitze. Alle anderen Mannschaften haben schon mindestens zwei Niederlagen kassiert. Spannend wird es wahrscheinlich erst in der zweiten Saisonhälfte, wenn die drei Teams aufeinandertreffen.
Bezirksklassenabsteiger Pforzheim III hat in der Kreisklasse A mit einem 4,5-3,5-Sieg gegen Keltern II die Tabellenspitze erobert und trifft am nächsten Spieltag auf Verfolger Neuhausen III.

Schachjugend mit Favoritensiegen

„He, der Zug geht nicht. Du stehst im Schach!“ Diese beiden Sätze waren bei den Bezirksjugendmeisterschaften im Schach, die vergangenes Wochenende in Niefern stattfand, oft zu hören. Allerdings fast nur bei den Jüngsten, die in der Altergruppe U10 um den Titel des Bezirksmeisters spielten und zum Teil ihr erstes Turnier bestritten. In den anderen Altersgruppen sassen zumeist erfahrene Turnierspieler an den Brettern, denen so etwas natürlich kaum mehr passierte.
In der U10 waren es zehn Spieler, die in einem Rundenturnier an zwei Tagen mit allem was das Schachbrett zu bieten hatte, um Sieg oder Niederlage kämpften. Dies geschah in atemberaubender Geschwindigkeit. Die Bedenkzeit von 30 Minuten, die jeder Spieler für seine Partie hatte, wurden nie ausgenutzt. Einige Runden waren bereits nach zehn oder fünfzehn Minuten beendet. Viele waren so in ihr Spiel vertieft, dass sie nicht einmal Zeit hatten, die Schachuhr zu drücken. Nach sieben von neun Runden standen der Turnierfavorit Lukas von Ehr von der Schachabteilung des TV Neuenbürg und Rudolf Schesler vom Schachclub Pforzheim mit je sieben Siegen an der Spitze. Ihre Verfolger hatten bereits mindestens zwei Punkte Rückstand aufzuweisen. Den direkten Vergleich konnte der Neuenbürger für sich entscheiden. Er blieb auch in der Schlussrunde siegreich und wurde mit einem 100%-Ergebnis Bezirksmeister. Auf den weiteren Plätzen folgten die beiden Pforzheimer Rudolf Schesler und Shabi Shabani mit acht bzw. sieben Punkten.
Ein kleines Feld von nur sechs Spielern trat in der U12 an. Martin Hartmann vom Schachlub Pforzheim, der eigentlich noch U10-Spieler ist, gewann den Wettbewerb souverän mit fünf Siegen. Nur in einer Partie, in der er durch einen Leichtsinnsfehler die Dame verlor, geriet er in Verlustgefahr. Mit einer großartigen kämpferischen Leistung konnte er aber das Ruder herumreißen und die Partie für sich entscheiden.
Stark besetzt war die Altersklasse U14. Von den fünf besten Spielern des Bezirks nahmen drei an dem Wettbewerb teil. Lena Kühnel vom Schachclub Ersingen, die beste U14-Spielerin des Bezirks verzichtete auf die Teilnahme, da sie bereits für die badischen Meisterschaften qualifiziert ist. Somit fiel die Favoritenrolle Isabel Steimbach von der Schachabteilung des TV Neuenbürg zu. Unter den 14 Teilnehmern waren insgesamt drei Mädchen vertreten, ein außergewöhnlich hoher Anteil. Bei den Jungs zählten Isabels Vereinskollege Janis Kuch und der aus der U12 aufgerückte Emran Hamid vom Schachclub Pforzheim zu den Favoriten. Am Ende hatte Isabel fünf Siege aus fünf Partien auf ihrem Konto und wurde damit Bezirksmeisterin U14. Zweiter wurde überraschend Araj Wagner von den Schachfreunden Birkenfeld, der dank der besseren Feinwertung an Emran Hamid vorbeizog. Beide zogen nur gegen Isabel den kürzeren und konnten ihre anderen Begegnungen gewinnen. Alissa Brischiggiaro (Schachfreunde Birkenfeld) gewann mit drei Punkten den Mädchenpokal.

Die Altersklassen U16 und U18 wurden gemeinsam ausgetragen. Die Gesamtwertung gewann unangefochten der U16-Spieler Dominik Waidelich vom Schachclub Ersingen. Gegen Olaf Normann vom SC Niefern-Öschelbronn hatte er einige bange Momente zu überstehen, gewann die Partie aber dann doch. U18-Meister wurde Thomas Gremmelmaier vom Ausrichter SC Niefern-Öschelbronn, der sich seinen Titel in der letzten Runde mit einem Remis gegen den Pforzheimer Andreas Dombrowski sicherte.
Ausgerichtet wurden die Bezirksjugendmeisterschaften vom Schachclub Niefern-Öschelbronn, der seine Vereinsräume in der Grundschule Niefern dafür zur Verfügung stellte. Organisatorin und Turnierleiterin Birgit Schneider wurde dabei tatkräftig von ihrem Mann Michael und Joachim Heuser unterstützt.

Ereignisreiches Wochenende steht bevor

Von Freitag bis Samstag finden in der Nieferner Grundschule die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften an. Bis jetzt haben sich schon fast 40 Spieler angemeldet. Startschuss ist am Freitag um 18 Uhr. Am Samstag und Sonntag geht es 10 bzw. 9 Uhr weiter.
Am Sonntag um 10 Uhr empfängt der SK Neuhausen bei seiner Heimpremiere in der 2. Bundesliga SK Tarrasch München.
Zuschauer sind zu beiden Veranstaltungen herzlich willkommen.

WM und Olympiade

Gestern begann die WM in Bonn. Die ersten beiden Partien endeten remis. Berichte und Partien gibt es z. B. auf der offiziellen Seite www.uep-worldchess.com

Nächsten Monat beginnt die Olympiade in Dresden. 152 Nationen sind vertreten. Der Schachbezirk ist bis jetzt mit 10 Spielern aus 9 Vereinen beim Deutschlandcup vertreten. Manuela Mader und Sebastian Bogner spielen für die deutschen Mannschaften. Mehr unter www.schachbund.de

Conweiler und Mühlacker führen nach dem zweiten Spieltag in der Landesliga

Hart umkämpft war das Bezirksderby in der Landesliga zwischen Pforzheim und Conweiler. Während die Straubenhardter fast in Bestbesetzung antreten konnte, mussten die Goldstädter auf die normalerweise an Brett vier und fünf spielenden Spieler verzichten. An genau diesen Brettern punkteten die Gäste Björn Augner und Vilmos Kubacsny. Hinzu kam ein recht schneller Sieg des Conweiler Spitzenbretts Dr. Birke. Zwar konnte Pforzheim durch Siege von André Gharieb und Manfred Rogge ebenfalls punkten, aber da die anderen Partien nach spannendem Spielverlauf remis ausgingen, hatte Conweiler am Ende knapp die Nase vorne. Thomas Schnepel versuchte zwar noch ein Remisendspiel gegen Lars Kinzig zu gewinnen, um seiner Mannschaft das Unentschieden zu retten. Das gelang ihm aber auch nach fast sechs Stunden Spielzeit nicht.
Mühlacker konnte sich durch einen 6,5-1,5-Sieg gegen Aufsteiger Forst an die Tabellenspitze setzen.
Birkenfeld reiste nach Durlach und kam mit einem 5,5-2,5-Sieg zurück. Die Gäste spielten ihre Überlegenheit an den letzten vier Brettern mit vier Siegen voll aus. Auf seine beiden Spitzenspieler musste Simmersfeld verzichten. Da keine Ersatzspieler mit Landesligaspielstärke vorhanden waren, zogen die Schwarzwälder es vor mit nur sechs Spielern nach Wiesental zu reisen. Mit einer 3,5-4,5-Niederlage hielt Simmersfeld noch überraschend gut mit.
Mit vier Spielern aus seinem Bundesligakader trat Neuhausen II in der Bereichsliga gegen Mühlacker II an. Beide Mannschaften gingen nicht komplett an die Bretter. Die Senderstädter konnten sogar nur sechs Spieler aufbieten. Das achte Brett besetzten beide Teams nicht. So kam es zu dem eher ungewöhnlichen Ergebnis von 6,5-0,5, das Neuhausen die Tabellenführung einbrachte. Neuenbürg steht eine schwere Saison bevor. Trotz guter Besetzung an den Brettern ging das Heimspiel gegen Aufsteiger Zeutern mit 3-5 verloren. Vorjahresdritter Calw schaffte mit einem 5,5-2,5 gegen einen anderen Aufsteiger, Post Südstadt Karlsruhe, den Sprung in die Tabellenmitte. Am Spitzenbrett überzeugte Routinier Heinrich Fronczek mit einem Sieg.
Mit dem zweiten 7-1-Sieg ist Pforzheim II Tabellenführer in der Bezirksklasse vor Niefern-Öschelbronn und Ersingen, die ihr zweites Spiel ebenfalls gewinnen konnten. Mannschaftsführer Siegmund Haug musste Spieler an Pforzheim I abgeben, zeigte aber ein glückliches Händchen bei der Nominierung der Nachrücker. Alle drei konnten ihre Spiele gewinnen, darunter auch Attila Barta, der nach zweijähriger Pause erstmals wieder zum Einsatz kam.
In der Kreisklasse A geriet ein Teil von Neuhausen III auf dem Weg nach Neuenbürg in eine Polizeikontrolle. Dies hatte die unangenehme Folge, dass die bereits anwesenden Neuhausener Spieler nicht mit ihren Partien beginnen konnten, da seit dieser Saison die Partien erst begonnen werden können, wenn alle Spieler einer Mannschaft im Spiellokal anwesend sind. So begann der Mannschaftskampf 30 Minuten später als geplant. Trotz Unterzahl und des aufregenden Morgens gewann Neuhausen mit 5-3.
Die beiden Pforzheimer Teams nutzen die Aufstellungsprobleme ihrer Gegner aus und so blieben die vier Punkte in der Pforzheimer Inselschule.

Schachsaison begann mit Aufstellungsschwierigkeiten

Der auf Ende September vorverlegte Beginn der Mannschaftskämpfe kam für einige Vereine wohl zu früh. Entweder brachten Sie nicht ihre besten acht Spieler an die Bretter oder sie mussten sogar Partien kampflos verloren gehen.
In der Landesliga Pforzheim/Karlsruhe hatte Mannschaftsführer Udo Leibbrand vom Schachclub Pforzheim im Lokalderby bei den Schachfreunden Birkenfeld mit fünf Absagen zu kämpfen. Trotzdem gelang es ihm eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen, die den Gastgebern, die zwei Ausfälle zu verkraften hatten, nominell immer noch überlegen war. Das Ergebnis fiel dennoch knapper aus als erwartet. Dank dreier schneller Siege von Christoph Mährlein, Michael Remmler und Manfred Rogge und drei Punkteteilungen war der Sieg der Goldstädter bereits sichergestellt als der Birkenfelder Vorsitzende Rüdiger Braun für seinen Verein auf 3,5-4,5 verkürzen konnte. Simmersfeld und Conweiler traten gegen die beiden Aufsteiger Forst und Jöhlingen an. Die Schwarzwälder gewannen ungefährdet mit 5,5-2,5 gegen die stark aufgestellte Mannschaft aus Forst. Conweiler erreichte dasselbe Ergebnis gegen die in Unterzahl angetretenen Gäste aus dem Walzbachtal. Ebenfalls nicht optimal aufgestellt war Mühlacker gegen Durlach. Da die Spieler aus der ehemaligen badischen Residenz aber noch größere Aufstellungssorgen hatten, kamen die Senderstädter zu einem klaren 5-3-Sieg.
Mit nur sechs statt acht Spielern trat der Vorjahresdritte Calw in der Bereichsliga Karlsruhe Pforzheim an. Diese Gelegenheit ließ sich die Reserve des Zweitligisten Neuhausen nicht entgehen und entführte mit einem 5,5-2,5-Sieg beide Punkte aus der Hessestadt. Am Spitzenbrett trafen die beiden FIDE-Meister Heinrich Fronczek und Oliver Günthner aufeinander. Letzterer konnte die Partie für sich entscheiden. Mit einem Spieler weniger reiste Neuenbürg nach Mühlacker. Die zweite Mannschaft des SC Mühlacker konnte dadurch in ihrem ersten Spiel in der Bereichsliga mit 5-3 voll punkten.
Einen schweren Stand haben die Aufsteiger in der Bezirksklasse Pforzheim. Mit jeweils 1-7 kamen Eutingen und Ottenbronn gegen Ersingen und die zweite Mannschaft des SC Pforzheim unter die Räder. Bei den Goldstädtern holte Neuzugang Frank Koppelin am Spitzenbrett auf Anhieb einen vollen Punkt. Hohe Siege feierten ebenfalls Niefern-Öschelbronn und die Reserve der Schachfreunde Birkenfeld. In dieser Klasse scheint sich eine Zweiteilung anzudeuten. Fünf Teams spielen um den Aufstieg und fünf Teams gegen den Abstieg. Ein gesichertes Mittelfeld wird man wohl lange vergeblich suchen.
Im vereinsinternen Duell der Kreisklasse A zwischen der dritten und der vierten Mannschaft des Schachclubs Pforzheim gab es die zwei Begegnungen mit dem höchsten Altersunterschied. Erwin Kastner (Jahrgang 1924) traf auf Andreas Reiswich (Jahrgang 1991) und Dieter Mumm (Jahrgang 1933) auf Emran Hamid (Jahrgang 1998). Alter und Jugend gewannen dabei jeweils eine Partie. Das Gesamtergebnis lautete am Ende 5-3 für die III. Mannschaft, die an diesem Spieltag 568 Lebensjahre an acht Bretter brachte. Auch in dieser Klasse hatten die Vereine Aufstellungsprobleme, so dass die bisherigen Ergebnisse nicht unbedingt aussagekräftig sind.
Bevor am 12. Oktober die zweite Runde gespielt wird, gibt es im Schachbezirk Pforzheim noch genügend Möglichkeiten zur schachlichen Betätigung. Am 3. Oktober richtet der Schachclub Pforzheim sein 11. Schnellschachopen aus. Kaum wird in der Pforzheimer Inselschule die letzte Partie gespielt sein, beginnt in Bad Wildbad der 10. Bad Wildbader Herbst mit einem offenen Turnier und einem Seniorenturnier, das am 11. Oktober beendet sein wird. Am 6. Oktober beginnt in Simmersfeld ein fünftägiges Seniorenturnier. Gespannt blicken die Schachspieler aus dem Bezirk am 5. Oktober nach Heidelberg-Kirchheim wo der SK Neuhausen sein Debüt in der 2. Bundesliga gibt.

11. Pforzheimer Schnellschachopen

Wer nach seiner Partie in der ersten Runde meint, dass die Spielpraxis dringend aufgefrischt gehört, kann dies beim 11. Pforzheimer Schnellschachopen am 3. Oktober tun. Die Ausschreibung dazu findet man auf dem BSV-Turnierkalender oder auf der neugestalteten homepage des SC Pforzheim.