Die erste Mannschaft des Schachclubs Pforzheim kehrte mit einer knappen Niederlage aus Hockenheim zurück. Die Begegnung verlief lange Zeit sehr ausgeglichen. Kurz vor der Zeitkontrolle gab es die ersten Entscheidungen. Michael Remmler, konnte den Angriff seines Gegners abwehren und ging mit einem Qualitätsopfer selbst in die Offensive. Mattsetzen konnte er den gegnerischen König zwar nicht, aber sein Gegner musste zahlreiche Figuren zurückgeben um dies zu verhindern. Im Endspiel konnte er seinen Materialvorteil verwerten und brachte Pforzheim in Führung. Die Gastgeber konnten den Rückstand wenig später wieder ausgleichen aber Thomas Schnepel brachte die Gäste gleich wieder in Führung. In beiderseitiger Zeitnot konnte er seinen Gegner mattsetzen. Oliver Linder hatte zu diesem Zeitpunkt ein Remis sicher in der Tasche. Das Bauernendspiel mit je zwei verbundenen Freibauern auf jeder Seite konnte von keinem gewonnen werden. Damit spielten nur noch die ersten vier Bretter. Während Markus Ungerer an Brett vier gewisse Vorteile verbuchen konnte, verschlechterten sich die Stellungen an den ersten drei Brettern zusehends. Am Ende waren die Endspiele der Pforzheimer Spitzenbretter nicht zu halten und die Niederlage war besiegelt. Markus Ungerer gewann sein Endspiel in der längsten Partie des Tages, aber das reichte nur noch zu einem 3,5-4,5. Nach sechs von neun Spieltagen steht der Schachclub Pforzheim weiterhin auf einem Abstiegsplatz in der Verbandsliga Nordbaden. Am nächsten Spieltag kommt mit dem Tabellenzweiten Ladenburg kein leichter Gegner in die Pforzheimer Inselschule. Die Entscheidung wird wahrscheinlich erst in den letzten beiden Begegnungen mit den Tabellennachbarn aus Mosbach und Walldorf fallen.
Birkenfeld kam gegen Mühlacker nicht über ein Unentschieden hinaus, so dass die zweite Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde mit einem Sieg über Neuhausen 2 wieder die Tabellenführung in der Landesliga übernehmen konnten. Die Birkenfelder hoffen nun auf einen Sieg des nicht zu unterschätzenden Verbandsligaabsteigers Pfinztal gegen Karlsruhe in der vorletzten Runde. Dann hätten sie wieder die Nase vorn, vorausgesetzt sie geben keine weiteren Punkte ab. Bis auf Neuhausen 2 sind alle Bezirksvertreter vor dem Abstieg gerettet. Nur die Reserve des Zweitligisten muss noch punkten um den Klassenerhalt zu sichern.
Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte Ersingen mit einem knappen Sieg über Bretten. Held des Tages war Ersatzspieler Erich Kohler. Er gewann gegen seinen über 300 DWZ-Punkte höher eingeschätzten Gegner und holte damit den entscheidenden Siegpunkt. Die Kämpfelbacher sind jetzt schon fast gesichert und haben noch ein Restprogramm, das auf weitere Punkte hoffen lässt. Nach wie vor ist Neuenbürg Schlusslicht. Sie können sich aber mit Siegen über Bretten und Karlsruhe 4 aus eigener Kraft retten. Auch gegen die schwer zu berechnenden Calwer ist ein Punktgewinn möglich.
In der Bezirksklasse ist die Situation unverändert. Pforzheim 2 und Niefern-Öschelbronn gewannen überzeugend ihre Spiele. Aufsteiger Pforzheim 3 hat sich inzwischen auf den dritten Platz heran geschoben.
Tabellenführer Bad Herrenalb musste in der Kreisklasse A gegen Pforzheim 4 die erste Niederlage hinnehmen. Die Kurstädter führen aber weiterhin die Tabelle an und können sich den Tabellenzweiten Eutingen sogar eine knappe Niederlage erlauben. Dank ihrer hohen Brettpunkteausbeute würden sie dann immer noch vorne liegen.
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Birkenfeld gewinnt am grünen Tisch gegen Karlsruhe
Knapp 24 Stunden sah es so aus als ob die Birkenfelder Aufstiegsambitionen einen herben Dämpfer erlitten hätten. Im Ergebnisdienst des Badischen Schachverbandes stand bis Montagmittag das Ergebnis: Karlsruher Schachfreunde 3 – Birkenfeld 4,5-3,5. Das Birkenfelder Spitzenbrett Joachim Braun hatte zwar – wie schon am Spieltag zuvor gegen die zweite Mannschaft der Karlsruher – voll gepunktet aber seine Teamkollegen hatten nur 2,5 Zähler holen können. Damit schien der Spitzenplatz in der Landesliga Karlsruhe/Pforzheim verloren zu sein. Die Karlsruher hatten sich die Tatsache zunutze gemacht, dass ihre erste Mannschaft in der Oberliga erst am nächsten Wochenende spielt und ihre dritte Mannschaft, die bisher am Tabellenende zu finden war, enorm verstärkt. So wollten sie das verlorene Terrain ihrer zweiten Mannschaft wieder wettmachen. Bei der Mannschaftsaufstellung hatten sie allerdings übersehen, dass der an Brett drei gesetzte Spieler schon fünf Einsätze in einer höheren Mannschaft hatte. Gestattet sind laut Turnierordnung aber nur vier. Das bedeutete, dass seine Partie am grünen Tisch verloren ging und die seiner fünf Mitspieler, die hinter ihm platziert waren, auch. So kam Birkenfeld zu einem hohen 7-1-Sieg und kann nun entspannt in die letzten vier Runden gehen. Von den anderen Mannschaften des Schachbezirks Pforzheim konnten nur Mühlacker und Simmersfeld überzeugen. Die Senderstädter bezwangen im Bezirksderby gegen Conweiler, wobei ihre letzten vier Bretter alle punkten konnten. Simmersfeld landete gegen Schlusslicht Jöhlingen einen Pflichtsieg. Neuhausen verlor ersatzgeschwächt hoch gegen Pfinztal und benötigt noch ein paar Punkte gegen den Abstieg.
In der Verbandsliga Nordbaden empfing Pforzheim die favorisierten Ettlinger. Für Aufregung sorgten zunächst nur verspätete Züge und Beinahe-Unfälle auf Pforzheimer Seite. Die Partien liefen recht unspektakulär ab. Am Ende setzte sich die spielstärkere Mannschaft an drei Brettern durch und die anderen fünf Bretter endeten remis. Eine Zeitnotschlacht an Brett drei brachte kurzzeitig etwas Farbe in die Begegnung. Der Ettlinger Spieler hatte nur noch 26 Sekunden für 23 Züge, spielte aber unter diesem Zeitdruck so gut, dass sein Gegner die Segel streichen musste. Die Goldstädter müssen am nächsten Spieltag unbedingt Punkte aus Hockenheim mitbringen um von den Abstiegsplätzen wegzukommen.
Das Abstiegsduell zwischen Ersingen und Neuenbürg konnten die Kämpfelbacher nach hartem Kampf für sich entscheiden und haben damit gute Chancen auf den Klassenerhalt. Für Neuenbürg sieht es nicht rosig aus aber die Enztäler haben in der Vergangenheit schon oft in letzter Sekunde den Klassenerhalt geschafft. Calw verlor unglücklich gegen Wiesental.
Einen Wechsel an der Tabellenspitze gab es in der Bezirksklasse. Das direkte Aufstiegsduell zwischen Tabellenführer Niefern-Öschelbronn und Pforzheim 2 konnten die Goldstädter knapp für sich entscheiden. Beide Teams traten in Bestbesetzung an. Durch Siege von Thomas Schnepel und Manfred Rogge gingen die Pforzheimer Gäste zunächst in Führung. Dann konnten die Gastgeber durch Siege von Rolf Ohnmacht und Michael Schneider ausgleichen. In fünf anderen Partien hatte man sich bereits auf Remis geeinigt. Den Siegpunkt holte der Pforzheimer Waldemar Reiswich in einem komplizierten Turmendspiel nach über fünf Stunden Spielzeit.
Open Untergrombach
Zahlreiche Spieler des Bezirks nahmen an diesem nahe gelegenen Open teil.
Jörg Hanisch vom SK Neuhausen belegte mit 5 aus 7 einen hervorragenden 8. Platz im A-Open.
Im B-Open wurde Thomas Schnepel vom SC Pforzheim 3. mit 5,5 Punkten. Ebensoviele Punkte erzielte Josip Pocrnic von den SF Conweiler, der auf Platz 8 kam.
1 Meister und 2 Vizemeister bei den Badischen Jugendmeisterschaften
Martin Hartmann vom SC Pforzheim wurde in einer nervenaufreibenden Finalpartie Badischer U10-Meister. Sein Vereinskollege Emran Hamid wurde Vizemeister in der U12 und Simon Ohnmacht vom SC Niefern-Öschelbronn errang diesen Titel in der U16.
Erfolgreicher Abschluss des Jahres 2009
Die Spieler des Schachbezirks konnten in Böblingen überzeugen.
Im A-Turnier war der SK Neuhausen stark vertreten. IM Sebastian Bogner kam mit 7 Punkten nach Feinwertung auf den 2. Platz, Tobias Hirneise wurde 5., Alexander Raykhman und Christoph Tiemann kamen auf den 31. und 32. Platz.
Im B-Turnier wurde Siegmund Haug, der dieses Jahr auch schon die offene Vaihinger Stadtmeisterschaft mit 6,5/7 für sich entscheiden konnte, nach Wertung 3. mit 7 Punkten.
Ob es 2010 so weiter geht, wird man bald sehen. Am 2. bzw. 3. Januar beginnen die Badischen Jugendmeisterschaften und das Open in Untergrombach.
Pforzheim gewinnt kampflos in der Verbandsliga Nordbaden
Hier vorab der Pressebericht zum 3. Spieltag
Groß war die Überraschung des Pforzheimer Mannschaftsführers Udo Leibbrand, als ihm am Samstag zur Mittagszeit der 1. Vorsitzende der SG Heidelberg-Kirchheim mitteilte, dass seine 2. Mannschaft am nächsten Tag nicht in Pforzheim antreten würde. Der Oberligist aus der Universitätsstadt würde seine zweite Garnitur sogar ganz aus dem Spielbetrieb zurückziehen, führte er weiter aus. Unerwartete personelle Probleme hätten sich ergeben, die es nicht erlauben würden, weiter in der Verbandsliga zu spielen. Udo Leibbrand gab diese Nachricht mit gemischten Gefühlen an seine Spieler weiter. Einerseits hätte man gerne gespielt, andererseits war man froh über die Punkte. Damit steht nach nur drei von neun Spieltagen der erste Absteiger fest. Die Goldstädter hoffen beim Auswärtsspiel in Mannheim-Lindenhof Mitte Dezember auf den ersten Sieg aus eigener Kraft.
In der Landesliga mussten Conweiler und Mühlacker nach Karlsruhe reisen. Während Conweiler gegen Verbandsliga-Absteiger KSF 2 unterging, revanchierte sich Mühlacker für die Niederlage seines Reisepartners bei der dritten Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde mit einem fast genau so hohen Sieg. Simmersfeld kam in Waldbronn zu seinem ersten Sieg. An den ersten sechs Brettern waren die beiden Mannschaften ausgeglichen besetzt, an Brett sieben und acht hatten die Gastgeber die bessere Wertungszahl. Die beiden Simmersfelder Nachwuchsspieler ließen sich aber davon nicht beeindrucken und trotzten ihren Gegnern ein Remis ab. Beim Stande von 3,5-3,5 fiel die Entscheidung nach langem Ringen an Brett zwei. Das Simmersfelder Urgestein Klaus Lindörfer gewann in der ihm eigenen zähen Art. Am spannendsten verlief die Begegnung zwischen Pfinztal und Birkenfeld. Der Verbandsligaabsteiger wollte nach zwei Unentschieden in Folge endlich den ersten Sieg landen. Zunächst sah es auch ganz nach einem klaren Sieg der Pfinztäler aus. Nach drei Stunden Spielzeit lag Birkenfeld mit 0-2 zurück und die restlichen Partien gaben wenig Grund zur Hoffnung. In der Zeitnotphase wendete sich jedoch das Blatt. Die Birkenfelder konnten einige schlecht stehende Positionen in die Remisbreite bringen oder sogar in Gewinnstellungen umwandeln und hegten schon Siegeshoffnungen. Einige Ungenauigkeiten brachten sie trotz der Siege der Topscorer Marko Böttger und Christian Staib wieder in Rückstand und es lag an Sina Böttger mit einem Sieg das Mannschaftsremis zu retten. Ihre Position verschlechterte sich jedoch zusehends aber gleichzeitig ging die Bedenkzeit des Gegners wegen der komplizierten Probleme, die auf dem Brett zu lösen waren, gegen Null. Die zweite Zeitnotphase entschied die Birkenfelderin für sich und rettete damit ihrer Mannschaft das Unentschieden.
Mit Rumpfmannschaften traten Neuhausen 2 und Jöhlingen an. Die Mannschaft aus dem Biet konnte immerhin noch acht Spieler aufbieten, von denen einige aber nicht zur Stammbesetzung gehörten, aber da der Gegner nur mit sechs Spielern antrat, reichte es trotzdem zu einem deutlichen Sieg.
Ersingen und Neuenbürg werden in der Bereichsliga wahrscheinlich auf den Abstiegsplätzen überwintern. Beide Teams kassierten hohe Niederlagen und müssen in der nächsten Runde gegen die beiden Spitzenreiter antreten. Bei den Kämpfelbachern fehlte Lena Kühnel, die an den U14-Weltmeisterschaften im türkischen Kemer teilnahm. Sie erreichte dort mit 7 Punkten aus 11 Partien einen hervorragenden 18. Platz. Vorjahresdritter Calw kam gegen Bretten zu seinem ersten Sieg.
In der Bezirksklasse verteidigte Niefern-Öschelbronn die Tabellenführung gegen den Tabellenzweiten Conweiler 2 mit einem Kantersieg. Die Kirnbachtaler gingen früh in Führung und gestanden ihren Gegnern nur ein Unentschieden an den acht Brettern zu. In den nächsten beiden Begegnungen gegen die Verfolger Illingen und Pforzheim 2 wird die Vorentscheidung über die Meisterschaft fallen.
3. Runde steht bevor
Liebe Schachfreunde,
am Sonntag findet die 3. Verbandsrunde bevor und ich soll wieder was drüber schreiben. Das fällt mir ziemlich schwer, wenn ich nur die Ergebnisse kenne und nicht den Spielverlauf. Dann schreibe ich hauptsächlich über die Spiele von Pforzheim I, was aber auf die Dauer einseitig ist und die anderen Vereine abseits stehen lässt.
Deshalb habe ich eine Bitte(vor allem an die Mannschaften oberhalb Bezirksklasse, da die anderen vor allem in der PZ gerne weggekürzt werden. Bezirksklasse oder Kreisklasse sind aber auch willkommen):
Schickt mir sonntagabends eine kurze email über den Spielverlauf.
Stichworte reichen: A gewann nach 20 Zügen im Köngisangriff, B benötigte trotz filigraner Endpieltechnik 80 Züge zum Sieg, Matchwinner war C oder Riesen-DWZ-Performance von D oder irgendetwas. Fotos gehen auch wenn ich sie sinnvoll in den Bericht einbauen kann.
Damit werden die Berichte lebendiger und ich kann mehr berichten, was dem Schach im Bezirk sicher gut tut.
2. Bad Herrenalber 4er-Mannschafts-Schnellturnier 15.11.09
im Kurhaus Bad Herrenalb.
Beginn: 10 Uhr
Modus:
9 Runden Schweizer System
Schnellschach-Partien mit 15 Minuten Bedenkzeit
pro Spieler/in und Partie.
Auslosung mit SwissChess 8
Startgeld: pro Mannschaft (Erwachsene) € 15.–
pro Mannschaft (Jugend) € 8.–
Für gutes Essen/Getränke,sowie
Kuchen,Kaffee
und viele Preise ist gesorgt.
Voranmeldung unter:
schachfreunde-bad-herrenalb@online.de
Rochade November 2009 vorab
Missglückter Start für Schachclub Pforzheim in der Verbandsliga
Mit einer hohen Niederlage startete der Aufsteiger in der Verbandsliga Nordbaden. Gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Heidelberg-Handschuhsheim rechneten sich die Spieler um Mannschaftsführer Udo Leibbrand von vorneherein keine großen Chancen aus. Hinzu kam, dass zahlreiche Pforzheimer Spieler verhindert waren und mit einer Notmannschaft gespielt werden musste. Die Gäste aus der Universitätsstadt traten dagegen in Bestbesetzung an. Der Straßburger Internationale Meister Jean-Luc Roos spielte an Brett zwei und die amtierende deutsche Meisterin Polina Zilberman an Brett sechs. Am Ende blieben nur zwei halbe Punkte in Pforzheim, die von Udo Leibbrand und Markus Ungerer erspielt wurden.
In der Landesliga Karlsruhe/Pforzheim gab es zum Auftakt zwei Bezirksderbys. Birkenfeld gewann knapp bei der ersatzgeschwächte Reserve des Zweitligisten Neuhausen. Die Gäste holten die entscheidenden Punkte an den hinteren Brettern. Ohne FIDE-Meister Armin Huber unterlag Simmersfeld zuhause gegen Conweiler mit 3-5. Die Straubenhardter waren hier an den vorderen Brettern überlegen. Mit einem Unentschieden gegen Verbandsligaabsteiger Pfinztal begann Vorjahres-Vizemeister Mühlacker die Saison.
Mit Niederlagen endete der erste Spieltag in der Bereichsliga Karlsruhe/Pforzheim für die Vereine aus dem Schachbezirk. Calw kam in Forst schnell in Rückstand. Kurz vor der Zeitkontrolle konnten die Hessestädter das Spiel wieder ausgleichen aber in Zeitnot ging die entscheidende Partie verloren. Aufsteiger Ersingen verlor gegen die routinierte Mannschaft aus Durlach und Neuenbürg hatte gegen Neureut das Nachsehen. In beiden Begegnungen entschied das Übergewicht an den vorderen Brettern.
Björn Augner Bezirkspokalsieger 2009
Aus einem leider sehr kleinen Teilnehmerfeld von nur acht Leuten beim Bezirkseinzelpokal vom 2. bis 4. Oktober setzte sich Björn Augner klar als Sieger durch. Die stärksten Spieler des Bezirks blieben dem Turnier leider fast ausnahmslos fern, sodass Björn Augner zu Turnierbeginn hoher Favorit auf den Turniersieg war. Nach zwei souveränen Siegen in den ersten beiden Runden besiegte er dann im Finale Ulf von Reden in weniger als einer Stunde (von maximal möglichen fünf Stunden). Sein Gegner setze im 14. Zug zu einer Kombination an, die scheinbar zwei Bauern zu gewinnen schien, jedoch hatte er das darauf folgende Damenopfer übersehen, dass zwingend zum Grundreihenmatt führt. Durch den Pokalsieg hat sich der Landesligaspieler aus Conweiler für den Badischen Einzelpokal qualifiziert, der im nächsten Sommer stattfindet. (Björn Augner)
U16 Mannschaftsmeisterschaft hat begonnen.
Mit 3 Begegnungen hat dieser Wettbewerb begonnen. Pforzheim trennte sich von Niefern-Öschelbronn und Ersingen jeweils 2-2 während Ersingen gegen Conweiler mit 4-0 gewann. Am 14.11. finden die restlichen 3 Begegnungen in der Ersinger Schachburg statt. Favorit ist Niefern-Öschelbronn mit dem badischen U16-Meister Simon Ohnmacht an Brett 1, da Ersingen auf Lena Kühnel verzichten muss, die im November bei der Jugendweltmeisterschaft in der Türkei teilnimmt.
Einladung zum Bezirkspokal
Gespielt wird im KO-System. Die ausgeschiedenen Spieler spielen in einem Schweizer-System-Turnier weiter. Das bedeutet 5 Runden für jeden Spieler (kampflose Partien im Pokal im Pokal wegen Anzahl und im Rundenturnier wegen ungerader Anzahl der Spieler möglich).
Ausrichter: SC Pforzheim
Spiellokal: Turnhalle Inselschule, Altstädter Kirchenweg, Pforzheim
Bedenkzeit: 40 Züge/2h + 30 Minuten für den Rest
Meldeschluss: Freitag, 02.10.2009 18h00
Startgeld: 5 Euro / Jugendliche U18 die Hälfte
Runden: Freitag, 02.10.2009, 18h30 Uhr 1. Runde
Samstag, 03.10.2009, 9 Uhr 2. Runde
Samstag, 03.10.2009, 15 Uhr 3. Runde
Sonntag, 04.10.2009, 9 Uhr 4. Runde
Sonntag, 04.10.2009, 14h30 Uhr 5. Runde
Im Anschluss Siegerehrung
Der Sieger qualifiziert sich für den badischen Einzelpokal.
